Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer
SeelsorgeeinheitSt. Christophorus/St. Johannes der Täufer

Sakramente

Krankensalbung in den Senioreneinrichtungen St. Augustinus und Willikensoord

 

Im Rahmen der Gottesdienste am Donnerstag,15.März, um 10:30 Uhr (St. Augustinus) und am Montag, 26. März, um 10:30 Uhr (Willikensoord) wird die Krankensalbung gespendet. Jeder, der den Wunsch hat, die Krankensalbung zu empfangen, ist herzlich zu diesen Gottesdiensten eingeladen.

 

In körperlicher Krankheit oder seelischer Bedrängnis brauchen Menschen Trost und Zuspruch. Im Sakrament der Krankensalbung wird den Kranken in ihrer Not das Wirken und die Gegenwart Gottes erfahrbar gemacht. Die ganz einfachen Zeichen dieses Sakramentes (Handauflegung, Salbung von Stirn und Handinnenflächen, Gebet) können für die Betroffenen Zuversicht und Vertrauen stärken. Die Krankensalbung kann mehrfach im Leben empfangen werden und ist immer dann möglich, wenn sich jemand in der Krankheit Gottes Segen zusprechen lassen will.

Hier informieren wir über die Möglichkeiten

- zum Empfang der Taufe
- zur Kommunionvorbereitung
- zur Firmvorbereitung
- zum Empfang des Ehesakraments
- zum Empfang der Krankenkommunion

 

Eheschließungen


Grundsätzlich sind am Freitag Nachmittag oder am Samstag Nachmittag Trauungen möglich. Der Feierbeginn für Trauungen und Ehejubiläen ist ab dem 1. Adventswochenende 2013 samstags bis 16.00 Uhr. Einzelheiten können mit den Sekretärinnen im Pfarrbüro abgesprochen werden.

 

Krankenkommunion


Wer aus Alters- oder Krankheitsgründen nicht mehr an den Messfeiern teilnehmen kann und dennoch nicht auf dem Empfang der Kommunion verzichten möchte, kann sich im Pfarrbüro melden, damit ihm/ihr zeitweilig oder regelmäßig die Kommunion nach Hause gebracht wird.

 

Es ist August. Einzelne Sonnenstrahlen brechen durch die Wolken und scheinen auf die Friedhofshalle des Stadtfriedhofs. Stephanie Ess, die ehrenamtlich als Begräbnisseelsorgerin in der Seelsorgeeinheit St. Christophorus und St. Johannes der Täufer tätig ist, hat sich umgezogen und steht in ihrer weißen Albe vor der Tür, daneben der Bestatter. In seinen Händen hält er die Urne mit der Asche von Walter. Sonst ist niemand da, keiner ist zu dieser Beerdigung gekommen. Dann ertönt die Glocke der Friedhofskapelle, der kleine Trauerzug macht sich auf den Weg zum Grab. Ringsherum sieht man Menschen, die sich um die Gräber der Angehörigen kümmern und sie pflegen. Der Wind rauscht in den Blättern der Bäume, es ist bedeckt heute. Ein einsames, aber doch würdevolles Bild. „Wir wissen nicht viel von seinem Leben, doch er war Rheinschiffer. Das Wasser des Rheins hat ihn sein Leben lang getragen.“, so kann Stephanie Ess das Leben von Walter zusammenfassen.

 

In den letzten Jahren hat die Zahl der so genannten ordnungsbehördlichen Bestattungen zugenommen. Stirbt ein Mensch alleine in seiner Wohnung oder als Obdachloser, wird zuerst das Ordnungsamt informiert. Dann wird über Meldebehörden, Standesämter und Nachlassgerichte versucht, Angehörige ausfindig zu machen. Dies in erster Linie, um den Wünschen des Verstorbenen gerecht zu werden. Leider gelingt dies nicht immer und dann erfolgt schließlich die Bestattung von Amts wegen. Dies übernimmt eine durch Ausschreibung bestimmtes Bestattungsunternehmen.

 

Die Beisetzungen erfolgen seit zwei Jahren in einem Urnengrab, in welchen vier Urnen zusammen beigesetzt werden. Die Grabstelle wird später mit einer Platte versehen, auf der die Namen der Verstorbenen verzeichnet sind. Vorher fanden die Einäscherung und anschließende Verstreuung in den Niederlanden statt. „Es ist wichtig, dass die Angehörigen einen Ort haben, wo sie trauen können und dass alle Verstorbenen in Würde bestattet werden“, meint Andrea Schaffeld, die ebenfalls in der Seelsorgeeinheit ehrenamtlich aktiv ist.

 

Alle Menschen haben das Recht in Würde bestattet zu werden. Und so segnet Stephanie Ess das Grab mit Rheinwasser. Sie hofft, dass Walter dies gefallen hätte. Sie betet und verneigt sich über dem Grab, das nun seine letzte Ruhestätte ist.

 

Damit dieser Weg nicht so einsam ist und von vielen mitgetragen wird, möchten die beiden eine Gruppe von Ehrenamtlern initiieren, die diese Beisetzungen begleiten. Wenn Sie sich das vorstellen können, dann nehmen Sie gerne zu Stephanie Ess (Tel. 0151-64303997, E-Mail: stephanie.ess@katholisch-emmerich.de) oder Andrea Schaffeld (Tel. 02822-68309, E-Mail: schaffeld-pastoors@t-online.de) Kontakt auf.

Schon früher war es Tradition, die Toten aus der Gemeinde heraus zu bestatten. Stephanie Ess beschreibt dies als „Akt der Nächstenliebe“. Der Wunsch der beiden ist, diese lebendig werden zu lassen.

Hier finden Sie uns

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St. Christophorus/

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46446 Emmerich am Rhein

 

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St. Johannes d. T.

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