Liebe Leserin und lieber Leser!
Manche Forderungen Jesu, wie wir sie in unseren heutigen Texten lesen und hören werden, sind überraschend hart und schrecken Leserinnen und Hörer der Frohen Botschaft
ab.
Es führt uns aber nicht weiter, wenn wir über schwer verständliche Bibeltexte hinwegsehen oder sie aus unserem Repertoire streichen.
Wenn wir uns in die Situation der Menschen hineinversetzen, die diese Worte aufgeschrieben haben, bekommen sie zwar einen anderen Klang und eine andere Farbe. Es bleibt jedoch die Herausforderung: Lasse ich mich und meine Lebensweise durch das Evangelium in Frage stellen oder suche ich im Lesen des Evangeliums vor allem religiöses Wohlgefühl?
Bitten wir den Herrn um einen kritischen Blick auf unser Tun und Denken, um sein Wohlwollen und sein Erbarmen mit unseren Unvollkommenheiten.
Ralf Bisselik, Diakon
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