Liebe Leserinnen und Leser,
am 4. Sonntag der Osterzeit, feiern wir den Guter-Hirte-Sonntag. Der Gute-Hirten-Sonntag lädt uns in besonderer Weise dazu ein, auf Christus zu schauen, der uns als der gute Hirte vorangeht, uns kennt und beim Namen ruft.
An diesem Tag beten wir traditionell um geistliche Berufungen – um Menschen, die bereit sind, sich in den Dienst Gottes und der Gemeinschaft zu stellen.
Doch unser Gebet darf heute noch weitergehen: Wir bitten nicht nur um neue Berufungen, sondern auch darum, dass alle, die bereits in geistlichen Berufen stehen, mit offenem Herzen ihren Weg gehen können – offen für die Menschen, offen für neue Fragen und Herausforderungen, und offen für die Kirche, die sich in unserer Zeit wandelt.
Denn Kirche lebt davon, dass sie sich immer wieder neu auf den Weg macht, ohne ihre Mitte zu verlieren. Sie braucht Hirten und Hirtinnen, die zuhören, begleiten und den Mut haben, Veränderungen mitzugestalten. Möge Gott all jenen Kraft und Weisheit schenken, die Verantwortung tragen, und möge er zugleich in vielen Menschen die Bereitschaft wecken, seinem Ruf zu folgen.
Mirjam Hamacher, Pastoralreferentin
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