Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer
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Über uns

Corona-Update des Bischöflichen Generalvikariats vom 25.11.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

wie wahrscheinlich schon bekannt, hat das Land NRW mit Datum vom 23. November 2021 eine aktualisierte Coronaschutzverordnung vorgelegt, die seit gestern, den 24. November 2021, gilt.

 

Für die Feier der Gottesdienste ändert sich auch nach Rücksprache mit der Staatskanzlei nichts. § 2 Abs. 7 sieht vor, dass die von den Kirchen und Religionsgemeinschaften vorgelegten eigenen Regelungen an die Stelle der staatlichen Regeln treten. Insofern bleibt es für alle Gottesdienste und Gottesdienstformen bei den bisherigen grundsätzlichen Rahmenbedingungen:

  • Maskenpflicht besteht beim Betreten und Verlassen der Gottesdiensträume.
  • Maskenpflicht besteht beim Gemeindegesang (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 13). Ausnahmen sind in Gottesdiensten möglich, die unter 2G- oder 3G-Bedingungen durchgeführt werden (siehe unten).
  • Mindestabstand von 1,5 Metern; Ausnahme Wohn- und Lebensgemeinschaften (§ 3 Abs. 2 Nr. 7).

 

Wie schon im letzten Update geschrieben, besteht für die Weihnachts- oder Feiertagsgottesdienste, bei denen eine größere Nachfrage zu erwarten ist, die Möglichkeit die 2G- oder 3G-Regel anzuwenden.

 

Für Gottesdienste unter 3G gilt folgendes:

  • Alle Mitfeiernden müssen geimpft, genesen oder getestet sein. Der jeweilige Nachweis muss beim Zugang zum Gottesdienst kontrolliert werden. Der Testnachweis hat ein negatives Ergebnis eines höchstens 24-Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests (kein Selbsttest) oder eines höchstens 48-Stunden zurückliegenden PCR-Tests vorzuweisen.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände im Gottesdienst entfallen.
  • Gemeindegesang ist in diesem Falle mit Maske möglich.
  • Soll in solchen Gottesdiensten Gemeindegesang ohne Maske erfolgen, braucht es seitens der Gottesdienstmitfeiernden statt des 24-Stunden Antigen-Schnelltests einen höchstens 6-Stunden zurückliegenden negativ bestätigten Antigen-Schnelltest oder eben einen PCR-Test (48-Stunden).

 

Für Gottesdienste unter 2G gilt folgendes:

  • Alle Mitfeiernden müssen geimpft oder genesen sein. Der jeweilige Nachweis muss beim Zugang zum Gottesdienst kontrolliert werden.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände im Gottesdienst entfallen.
  • Gemeindegesang ist in diesem Falle ohne Maske möglich.

 

Schülerinnen und Schüler gelten einerseits auf Grund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Auch Kinder bis zum Schuleintritt gelten als getestete Personen (§ 2 Abs. 8). Zudem fallen Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschl. 15 Jahren auch nicht unter die 2G-Regel für die in § 4 Abs. 2 aufgezählten Veranstaltungen und Einrichtungen – und damit auch nicht für Gottesdienste.

 

Chorgesang in 3G-Gottesdiensten:

  • Chormitglieder müssen wie alle anderen Gottesdienstbesucher entweder geimpft, genesen oder getestet sein. Der jeweilige Nachweis muss beim Zugang zum Gottesdienst kontrolliert werden. Der Testnachweis hat ein negatives Ergebnis eines höchstens 24-Stunden zurückliegenden Antigen-Schnelltests (kein Selbsttest) oder eines höchstens 48-Stunden zurückliegenden PCR-Tests vorzuweisen.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände zwischen den Sängerinnen und Sängern entfallen.
  • Chorgesang ist ohne Maske möglich, wenn der Chor allein singt und insofern einen liturgischen Dienst ausübt
  • Singt er die Gemeindelieder mit, müssen die Chormitglieder dabei ebenfalls Maske tragen.
  • Soll in einem 3G-Gottesdienst Gemeindegesang ohne Maske erfolgen, braucht es auch seitens der Sängerinnen und Sänger statt des 24-Stunden Antigen-Schnelltests einen höchstens 6-Stunden zurückliegenden negativ bestätigten Antigen-Schnelltest oder eben einen PCR-Test (48-Stunden).

 

Chorgesang in 2G-Gottesdiensten:

  • Chormitglieder müssen wie alle anderen Gottesdienstbesucher entweder geimpft oder genesen sein.
  • Unter diesen Bedingungen können die Mindestabstände zwischen den Sängerinnen und Sängern entfallen.
  • Chorgesang ist in solchen Gottesdiensten ohne Maske möglich.

 

Für Chorproben oder Proben von Gesangsensembles müssen alle Teilnehmenden geimpft, genesen oder getestet sein. Der Test muss ein negativ bestätigter PCR-Test oder ein höchstens 6-Stunden zurückliegender Antigen-Schnelltest sein. Dann kann ohne Maske geprobt werden (§ 3 Abs. 2 Nr. 13).

 

Für Beerdigungen gilt laut § 4 Abs. 1 Nr. 7 die 3G-Regel. Das bezieht sich nicht auf die Trauergottesdienste oder Requien in Kirchenräumen, sondern auf Trauergottesdienste in allen Friedhofskapellen und die Beisetzung.

 

Konzerte – gleich welcher Art – sind keine Versammlungen zur Religionsausübung, sodass hierfür § 4 Abs. 2 Nr. 1 gilt, d. h. sie können nur und ausschließlich unter der 2G-Regel durchgeführt werden.

Das gilt auch für Konzerte von Kinderchören. Obwohl die singenden Kinder – zumindest während der Schulzeit – nicht der Testpflicht unterliegen, müssen alle anderen Teilnehmenden ausschließlich geimpft oder genesen sein. Kontrollen der entsprechenden Nachweise haben beim Zugang zu erfolgen.

 

Für die Sternsingeraktion Anfang Januar können derzeit noch keine verlässlichen Informationen gegeben werden. Sobald sie vorliegen, werden wir zeitnah darauf aufmerksam machen.

 

Die notwendigen Informationen für die Bildungseinrichtungen, die KiTas, die KÖBs etc. sind entweder schon aus den entsprechenden Fachabteilungen in Absprache mit dem Krisenstab erfolgt oder folgen zeitnah.

 

Präsenzveranstaltungen bleiben grundsätzlich möglich. Dafür ist der § 4 der Coronaschutzverordnung maßgeblich zu beachten. Auch Veranstaltungen innerhalb von Pfarrheimen bleiben weiterhin möglich. Unter 3G-Bedingungen sind u. a. folgende Veranstaltungen durchführbar (vgl. § 4 Abs. 1):

  • Sitzungen der Gremien
  • Angebote der schulischen oder beruflichen Bildung und der Selbsthilfe (z. B. Kreuzbund)
  • Angebote der Jugendsozialarbeit gem. §§ 8a, 16 und 27 ff. des Achten Buches Sozialgesetzbuch

 

Unter 2G-Bedigungen sind möglich (vgl. § 4 Abs. 2):

  • alle weiteren Bildungsangebote, die nicht unter die o. g. Angebote fallen, z. B. Messdienerstunden, Katecheseangebote etc.; Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahren müssen nicht immunisiert sein (§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2).
  • alle sonstigen Veranstaltungen zur Freizeitgestaltung

 

Es sollte angesichts des hohen Infektionsgeschehens jedoch überlegt werden, ob derartige Präsenztermine oder Veranstaltungen derzeit wirklich unbedingt nötig sind.

 

Für die Pfarreien als Dienstgeber besteht die Pflicht, den Mitarbeitenden, das Arbeiten von zu Hause aus anzubieten – es sei denn, zwingende betriebsbedingte Gründe erlauben kein Arbeiten von zu Hause. Die Mitarbeitenden ihrerseits sind verpflichtet, das Angebot des Dienstgebers anzunehmen, soweit sie keine Gründe vorbringen können, die dem Arbeiten von zu Hause aus entgegenstehen. Für alle geimpften und genesenen Mitarbeitenden, die nicht von zu Hause aus arbeiten können, hat der Dienstgeber zwei Selbsttests pro Woche vorzuhalten (§ 4 Corona-Arbeitsschutzverordnung).

 

Wenn kein Arbeiten von zu Hause aus möglich ist, müssen die Dienst- bzw. Arbeitgeber dafür Sorge tragen, dass nur solche Beschäftigte die Arbeitsstätte betreten, die geimpft, genesen oder getestet sind und den Nachweis darüber mit sich führen oder in der Dienststelle hinterlegt haben. Mitarbeitende haben ihrerseits eigenverantwortlich dafür Sorge zu tragen, dass sie gültige 3G-Nachweise vorlegen können. Die Dienst- bzw. Arbeitgeber müssen laut § 28b des Bundesinfektionsschutzgesetzes kontrollieren, ob die Beschäftigten dieser Verpflichtung nachkommen. Sie müssen zudem diese Kontrolle dokumentieren. Den Dienst- bzw. Arbeitgebern (z. B. Pfarrer und Kirchenvorständen) empfehle ich, die Durchführung und Dokumentation der arbeitstäglichen Kontrollen an die entsprechenden Führungskräfte (z. B. KiTa- oder Verbundleitungen, Büchereileitungen, Büroleitungen etc.) in den einzelnen Einrichtungen zu delegieren. Dabei beschränkt sich die Kontrolle auf die hinterlegten Nachweise bzw. die Aufnahme neuer (Test)Nachweise. Angehängt ist ein Dokument, das die Dokumentation erleichtert und bei etwaigen behördlichen Kontrollen kurzfristig zur Verfügung gestellt werden kann. Wenn der Dienstgeber den Impf- oder Genesenennachweis einmal kontrolliert und diese Kontrolle dokumentiert hat, können Mitarbeitende mit gültigem Impf- oder Genesenennachweis anschließend grundsätzlich von den täglichen Zugangskontrollen ausgenommen werden. Nachweise über einen Antigentest dürfen nicht älter als 24 Stunden, über einen PCR-Test nicht älter als 48 Stunden sein. Grundsätzlich ist es den Kirchengemeinden freigestellt, etwaig anfallende Kosten für Testnachweise zu übernehmen – wovon ich aber dringend abrate!

 

Mit den besten Wünschen für Ihre und Eure Gesundheit und eine gute Adventszeit grüßt herzlich,

 

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des Bischöflichen Generalvikariats vom 09.11.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

mit Datum vom 29. Oktober 2021 ist eine aktualisierte Fassung der Coronaschutzverordnung in Kraft getreten, die bis zum 24. November 2021 gilt.

 

Dass das neue Corona Update erst jetzt kommt, hängt mit der in der letzten Woche terminierten Konferenz der Bischöfe und Generalvikare Nordrhein-Westfalens zusammen, auf der wir uns insbesondere über die Rahmenbedingungen für die Weihnachtsgottesdienste verständigt haben. Auf der Pfarrerkonferenz am 4. November 2021 konnte ich die Vereinbarungen bereits vorstellen, sodass die Informationen vielleicht teilweise schon bekannt sind.

 

Grundsätzlich ändert sich mit der aktualisierten Coronaschutzverordnung für die Gottesdienste nichts. Es bleibt daher bei den bekannten Regelungen. Weiterhin sind sich die NRW-Bischöfe und -Generalvikare einig darin, dass die 2G- oder 3G-Regel nicht grundsätzlich und flächendeckend für die Gottesdienste eingeführt oder übernommen werden soll, damit der Gottesdienstbesuch auch zukünftig allen ohne Zugangsbeschränkungen möglich ist. Eine generelle Einführung oder Übernahme der 2G- oder 3G-Regeln für die Gottesdienste erscheint mit dem Recht auf Freiheit der Religionsausübung nur schwer vereinbar.

 

Gleichwohl besteht ebenfalls Einigkeit darüber, für die Weihnachts-, Silvester- und Neujahrsgottesdienste Ausnahmen von der Regel zuzulassen. Daher können in den Pfarreien, Gemeinden und Einrichtungen an den besagten Tagen Gottesdienste mit der 2G- oder 3G-Regel durchgeführt werden. Herzlich und dringend bitte ich aber darum, dass insbesondere am Heiligen Abend und an den Weihnachtsfeiertagen ein ausreichend großes Angebot an Gottesdiensten vorgehalten wird, das nicht der 2G- oder 3G-Regel unterliegt. Auch bitte ich zu beachten, dass bei der Feier von Gottesdiensten mit der 2G-Regel, alle Getesteten von vornherein ausgeschlossen sind.

 

Die derzeitigen Bedingungen für die 3G-Regel sehen vor, dass unter der Rubrik „getestet“ entweder ein PCR-Test oder aber ein höchstens 6 Stunden zurückliegender negativer Antigen-Schnelltest vorgelegt werden kann. Da die derzeitige Entwicklung darauf hindeutet, dass es zur Wiedereinführung kostenloser Schnelltests kommt, hoffe ich, dass die Mitfeier der Gottesdienste von getesteten Personen Weihnachten und an den anderen Tagen kostenfrei möglich ist. Unter diesen Bedingungen wäre auch die Teilnahme von Kindern, die während der Schulzeit als automatisch getestet gelten, während der Weihnachtsferien aber Testnachweise erbringen müssten, ebenfalls leichter möglich. Hier gilt es die Entwicklungen schlicht und einfach abzuwarten. Noch einmal: Das gilt nur für Gottesdienste mit der 3G-Regel, nicht für die anderen Gottesdienste, die deshalb an den Feiertagen auch unbedingt angeboten werden müssen.

 

Sollte es bei den derzeitigen Bedingungen bleiben und es nach dem 24. November 2021 nicht zu einer Verschärfung der Coronamaßnahmen kommen, gilt für die Gottesdienste mit 2G- oder 3G-Regel folgendes:

  • Es ist kein Mindestabstand nötig.
  • Die Maskenpflicht entfällt am Platz.
  • Chor- und Gemeindegesang sind ohne Maske möglich.

 

Für die anderen Gottesdienste gilt weiterhin:

  • Mindestabstand von 1,5 Metern, Ausnahme Wohn- und Lebensgemeinschaften (vgl. § 3 Abs. 2 Nr. 7)
  • Die Maskenpflicht entfällt am Platz.
  • Beim Gemeindegesang ist die Maske zu tragen.
  • Chorgesang ist ohne Maske möglich, wenn der Chor allein singt und insofern einen liturgischen Dienst ausübt; singt er die Gemeindelieder mit, müssen die Chormitglieder dabei ebenfalls Maske tragen.
  • Nichtimmunisierte Chormitglieder benötigen in diesen Gottesdiensten keinen negativen Testnachweis (wie alle anderen Gottesdienstbesucher auch nicht).

 

Es ist bei Gottesdiensten unter 2G- oder 3G-Regeln möglich, die Innenräume gänzlich zu besetzen. Ganz wichtig für diese Gottesdienste an den Feiertagen ist die Kontrolle der entsprechenden Immunisierungsnachweise. Diese muss unbedingt gewährleistet sein und hat beim Zutritt zu den Gottesdiensten zu erfolgen. Auch wenn eine Anmeldung zu solchen Gottesdiensten im Vorfeld über das Pfarrbüro erfolgt und dabei möglichweise der Immunisierungsstatus abgefragt wird, bleibt (insbesondere für Getestete) eine Kontrolle beim Zutritt unerlässlich – insbesondere dann, wenn – wie derzeit – die Antigen-Schnelltests nicht älter als 6 Stunden sein dürfen.

 

Die Regeln gelten analog für Krippenfeiern im Innenraum. Kinder bis zum Schuleintritt sind von der Maskenpflicht befreit.

 

Weiterhin sind auch Tauf-, Trau-, Firm- oder Beerdigungsfeiern unter der 2G- oder 3G-Regel möglich.

 

Gottesdienste oder Veranstaltungen im Außenbereich unterliegen derzeit keinen weiteren Beschränkungen – es sei denn, es nehmen mehr als 2.500 Personen daran teil. Davon gehe ich auch dieses Jahr an den Feiertagen nicht aus...

 

Im Vorfeld ist rechtzeitig in allen zur Verfügung stehenden Medien zu kommunizieren, welche Gottesdienste an den Feiertagen unter welchen Bedingungen gefeiert werden. Die wahrscheinlich ehrenamtlichen Ordnungsdienste sollten rechtzeitig darauf vorbereitet werden, dass es beim Zutritt zu Problemen mit Personen kommen könnte, die trotz aller Hinweise nicht über die Zugangsbedingen bei Gottesdiensten unter 2G- oder 3G-Regeln informiert waren.

 

Konzerte, Advents- oder Weihnachtsmusiken können selbstverständlich unter 2G- oder 3G-Regeln durchgeführt werden.

Das heißt:

  • Es ist kein Mindestabstand nötig, der Raum kann gänzlich besetzt werden.
  • Die Maskenpflicht entfällt am Platz.
  • Chor- und Gemeindegesang sind ohne Maske möglich.
  • Verpflichtende Kontrolle des Immunisierungsstatus.

 

Angesichts der momentanen Entwicklung der Coronafallzahlen gehe ich davon aus, dass es im Vorfeld der Feiertage über deren Gestaltung noch zu erheblichen Diskussionen in allen gesellschaftlichen Medien und Bereichen kommen wird. Daher bitte ich darum, in aller Seelenruhe und Gelassenheit die Festtagsgottesdienste unter derzeit gegebenen und möglichen Bedingungen zu planen und sich nicht von allen möglichen Meldungen irre machen zu lassen. Ich versuche letzteres auch...

 

Sobald es zu Veränderungen in der Coronaschutzverordnung oder sonstigen Bestimmungen kommt, gibt es ein neues Corona Update.

 

Mit besten Wünschen für Ihre und Eure Gesundheit,

Dr. Klaus Winterkamp

Nachtrag Corona-Update des Bischöflichen Generalvikariats vom 05.10.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

seit dem 1. Oktober 2021 gilt eine neue Coronaschutzverordnung für das Land NRW.

 

Änderungen betreffen u.a. folgende Bereiche:

 

Gemeinsames Singen im Innenraum ist weiterhin möglich, wenn

  1. entweder alle Mitfeiernden Maske tragen oder
  2. alle Mitfeiernden getestet, geimpft oder genesen sind. In dem Fall kann auch ohne Maske gesungen werden. Für den Test genügt – anders als bisher – ein negativer Antigen-Schnelltest (kein Selbsttest), der nicht älter als sechs Stunden sein darf.

 

Für Proben von Chören und Gesangsensembles gilt dasselbe. Bei Teilnahme von Chören am Gottesdienst, gehört der Chorgesang – wenn der Chor alleine singt – zu den liturgischen Diensten und die Sängerinnen und Sänger müssen keine Maske tragen. Beteiligt sich der Chor am Gemeindegesang, besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Maske.

 

Auf Grund vermehrter Nachfragen weise ich noch einmal auf die nach wie vor geltenden Regelungen für Gottesdienste hin:

  • Gottesdienste fallen nicht unter die 3G-Regelungen
  • Mindestabstand von 1,5 Metern ist zu gewährleisten (auch für Chormitglieder)

Ausnahme: Wohn- und Lebensgemeinschaften

  • Maskenpflicht, außer am Sitzplatz
  • Maskenpflicht beim Gemeindegesang (s. o.)

 

Sondergottesdienste (wie z. B. Trauungen, Taufen, Erstkommunion, Firmung usw.)

  • 3G-Regelung kann angewendet werden: geimpft, genesen oder getestet (negativer Antigen- Schnelltest)
  • kein Abstand zwischen den Teilnehmenden
  • Soll ohne Maske gesungen werden, müssen nicht-immunisierte Personen einen negativen Antigen-Schnelltest, der höchstens sechs Stunden zurückliegt, vorlegen (§ 3 Abs. 2 Nr. 13).
  • die Nachweise müssen vor dem Beginn des Gottesdienstes kontrolliert werden

 

Hinweisen möchte ich auf Folgendes: Während der Ferienzeit gelten Schülerinnen und Schüler nicht automatisch als getestet, da die Testungen in den Schulen entfallen (§ 2 Abs. 8 S. 3).

 

Mit herzlichen Grüße,

Dr. Klaus Winterkamp

Nachtrag Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 20.08.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

im Nachgang zur gestrigen Mail hat es zahlreiche Fragen gegeben, die sich insbesondere auf den Gesang (im Gottesdienst) beziehen.

 

  1. Für Gottesdienste greift die 3G-Regel nicht. Sie ist dafür nicht vorgeschrieben (Ausnahme jene Kreise und kreisfreien Städte, die nach § 5 Abs. 2 ggf. zusätzliche Schutzmaßnahmen anordnen). Daher muss grundsätzlich nach § 3 Abs. 2 Nr. 7 der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, weil eben nicht gewährleistet ist, dass alle Mitfeiernden immunisiert oder getestet sind (Ausnahme bleiben natürlich weiterhin die Wohn- und Lebensgemeinschaften). In diesem Zusammenhang weise ich gerne darauf hin, dass die Pfarreien sich nicht unbedingt freiwillig bzgl. der Gottesdienste unter die 3G-Regel stellen sollten. Das wird aufgrund politischer Entwicklungen wahrscheinlich früh genug kommen und dann mehr als genügend Probleme im Gottesdienstbereich auslösen!

 

  1. Da wir eben nicht in den Gottesdiensten der 3G-Regel unterliegen, hat das Auswirkungen auf das gemeinsame Singen. Weil auf das Tragen der Maske lt. § 3 Abs. 2 Nr. 13 nur verzichtet werden darf, wenn nur immunisierte oder getestete Personen teilnehmen (letztere mit einem PCR-Test) muss beim Gemeindegesang eine Maske getragen werden.

 

  1. Wenn bei Trauungen, Taufen, Beerdigungen oder anderen Sondergottesdiensten (Erstkommunionfeiern etc.) gewährleistet ist (möglichst durch die Einladenden), dass alle Teilnehmenden tatsächlich immunisiert oder getestet sind, kann auf alle Abstände verzichtet werden. Gemeinsam gesungen werden darf in den Fällen jedoch nur dann, wenn die getesteten Personen einen PCR-Test nachweisen können. Anderweitig muss auch in dem Fall mit Maske gesungen werden.

 

  1. Die gerade genannten Regeln gelten für Gottesdienstfeiern in Innenräumen. Für Gottesdienste im Außenbereich besteht eine Maskenpflicht erst ab 2.500 Teilnehmenden. Auch interpretieren wir § 3 Abs. 2 Nr. 13 so, dass er sich auf das gemeinsame Singen im Innenbereich, nicht auf den Außenbereich bezieht. Insofern braucht beim Gemeindegesang im Außenbereich keine Maske getragen zu werden, auch wenn nicht gewährleistet ist, dass alle Mitfeiernden immunisiert oder getestet sind.

 

  1. Für Chöre gilt auch während der Gottesdienste, dass zwischen den Singenden ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten ist, weil Gottesdienste eben nicht der 3G-Regel unterliegen und somit nicht gewährleistet ist, dass alle Mitfeiernden immunisiert oder getestet sind.
    Anders verhält es sich für Proben von Chören und Gesangsgruppen in Innenräumen: Dabei kann sowohl auf die Masken als auch auf den Abstand verzichtet werden, wenn alle Anwesenden immunisiert sind oder (die nicht Geimpften und nicht Genesenen) einen PCR-Test nachweisen können. In diesem Zusammenhang weise ich sofort darauf hin, dass die Kosten für den PCR-Test selbst zu zahlen sind. Für Kinder- und Jugendchöre besteht beim gemeinsamen Singen ohne Maske keine Pflicht zur Vorlage eines PCR-Tests.

 

In der Hoffnung damit etwaig bestehende Unklarheiten halbwegs geklärt zu haben, grüßt herzlich und mit den besten Wünschen für Ihre und Eure Gesundheit,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 19.08.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

ab morgen, Freitag, den 20. August 2021, tritt die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW in Kraft.

 

Erneut hat sich die Systematik komplett geändert. Der grundlegende Gedanke ist, dass getesteten, geimpften oder genesenen Personen wieder weitgehende Freiheiten eingeräumt werden. Ihnen soll eine möglichst uneingeschränkte Nutzung von Angeboten und Einrichtungen sowie eine Normalisierung aller Lebensbereiche ermöglicht werden.

Es gibt nur noch einen Inzidenzwert, der das Greifen von strengeren Maßnahmen auslöst, den Inzidenzwert 35. Liegt die landesweite Inzidenz – so wie aktuell – über 35, gelten die strengeren Regeln, insbesondere die 3G-Regel, landesweit. Liegt die landesweite Inzidenz unter 35, gelten die strengeren Maßnahmen nur in den Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz über 35 liegt.

 

Für Gottesdienste gilt die Coronaschutzverordnung nur indirekt. Die 3G-Regel greift hier nicht von vornherein und automatisch. In § 2 Abs. 7 ist vorgesehen, dass die Kirchen und Religionsgemeinschaften ein der Coronaschutzverordnung vergleichbares Schutzniveau sicherstellen. Was das für die Gottesdienste genau bedeutet, wird derzeit mit der Staatskanzlei geklärt. Grundsätzlich aber bleibt es bei folgenden Vorgaben:

 

  • Möglichkeiten zur Handhygiene sind vorgesehen.
  • Es wird regelmäßig gelüftet.
  • Die Weihwasserbecken bleiben weiterhin geleert.
  • Nach wie vor unterbleibt das Reichen der Hände zum Friedensgruß.
  • Die eucharistischen Gaben bleiben bis zur Spendung der Kommunion abgedeckt.
  • Weiterhin desinfizieren sich der Zelebrant und alle anderen an der Spendung der Kommunion Beteiligten die Hände, bevor sie den Gläubigen die Kommunion reichen.
  • Während der Kommunionspendung tragen die Spender medizinische Masken. Weiterhin bleibt die Kommunionordnung so angepasst, dass die Gläubigen die Kommunion in gebotenem Mindestabstand empfangen können. Unter diesen Umständen kann die Kommunionspendung mit der üblichen Formel an die Gläubigen erfolgen.
  • Die Mundkommunion wird nach wie vor erst nach der allgemeinen Kommunionspendung gereicht, ggf. nach der Messfeier. Es wird empfohlen, dass sich der Spender nach jedem Kommunikanten die Hände desinfiziert. Auch bleibt es den Priestern und allen anderen Kommunionspendern freigestellt, ob sie die Kommunion auf diese Weise spenden wollen – das gilt insbesondere für vorerkrankte und betagtere Kommunionspender.
  • Bei Konzelebrationen wird empfohlen, dass die Konzelebranten vor der Kelchkommunion des Hauptzelebranten nach Eintauchen der Hostie in den Kelch kommunizieren.

 

Um es noch einmal klar zu formulieren: Eine 3G-Pflicht für Gottesdienste besteht nicht – auch nicht ab einer Inzidenz von 35. Allerdings besteht nach § 5 Abs. 2 die Möglichkeit, dass die zuständigen Behörden der Kreise oder kreisfreien Städte im Einzelfall weitere Schutzmaßnahmen und in dem Zusammenhang auch Beschränkungen des Zugangs zu Versammlungen zur Religionsausübungen anordnen können. Sobald dies irgendwo im Bistum der Fall sein sollte, bitte ich herzlich und dringend darum, das sofort meinem Büro mitzuteilen.

 

Daneben gilt:

 

Der Abstand von 1,5 Metern wird eingehalten, ausgenommen Wohn- und Lebensgemeinschaften. Bei Kasualien und Sondergottesdiensten könnten die Mitfeiernden – ggf. durch die Einladenden – gebeten werden, die 3G-Regel anzuwenden, sodass zum Beispiel bei einer Trauung oder Taufe auf Abstände verzichtet werden kann und mehr Personen die Teilnahme möglich wird.

 

Eine medizinische Maske ist gem. § 3 Abs. 1 Nr. 2 in Innenräumen und gem. § 3 Abs. 1 Nr. 4 bei mehr als 2.500 Teilnehmern auch im Freien zu tragen. Am Sitzplatz mit Abstand kann die Maske abgenommen werden. Alle liturgisch tätigen Personen können weiterhin ohne Maske die Gottesdienste mitfeiern. Ohne Abstand kann die Maske abgenommen werden, wenn die 3G-Regel eingehalten wird – was bei der eben geschilderten Praxis für Kasualien möglich wäre.

 

Die Maske muss beim Gemeindegesang getragen werden. Dafür gilt auch der Abstand von 1,5 Metern. Derselbe Abstand gilt für Chöre und andere Gesangsgruppen (die 2 Meter-Regel ist entfallen, auch für Instrumentalisten gilt nur noch der Abstand von 1,5 Metern). Allerdings darf auf die Maske von Chören oder Gesangsgruppen nur verzichtet werden, wenn nur immunisierte oder PCR-getestete Personen teilnehmen (§ 3 Abs. 2 Nr. 13). Das heißt für alle Chöre und Gesangsgruppen – egal ob bei Aufführungen, in Gottesdiensten, Konzerten oder Proben –: wer nicht geimpft oder genesen ist, muss einen PCR-Test vorweisen, wenn ohne Maske gesungen werden soll. Dies gilt nicht für Kinder- und Jugendchöre. Für sie besteht beim gemeinsamen Singen ohne Maske keine Pflicht zur Vorlage eines PCR-Tests (siehe unten).

 

Die Rückverfolgbarkeit entfällt für die Gottesdienste – ebenso wie für alle anderen Veranstaltungen.

 

Für die Nutzung von Pfarrheimen durch Gruppen, Vereine, Verbände oder sonstige Nutzer gilt: Vollständig Geimpften und Genesenen stehen alle Einrichtungen und Angebote wieder offen, die Teilnahme an Veranstaltungen oder sonstigen Angeboten ist – bei generell empfohlener Einhaltung der AHA+L-Regeln – ohne weitere Auflagen möglich. Nur nicht Geimpfte oder Genesene müssen ab einer Inzidenz von 35 für Veranstaltungen und Angebote in Innenräumen einen Negativ-Schnelltest nachweisen, der höchstens 48 Stunden zurückliegt (§ 4 Abs. 2 Nr. 1).

 

Die Maskenpflicht in Innenräumen entfällt, wenn nur getestete oder immunisierte Personen anwesend sind. Auch am festen Sitz- oder Stehplatz kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden (§ 3 Abs. 2 Nr. 7). Ebenso besteht bei Gruppenangeboten in geschlossenen Räumen mit bis zu 20 Teilnehmenden in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei Eltern-Kind-Angeboten keine Verpflichtung zum Tragen der Maske.

 

Werden die Pfarrheime für private Feiern angeboten oder vermietet, die mit Tanzen verbunden sind, kann auf das Tragen der Maske nur verzichtet werden, wenn der Zutritt nur immunisierten oder getesteten Personen erlaubt ist, wobei in diesem Fall ein PCR-Test und nicht bloß ein Negativ-Schnelltest erforderlich ist (§ 3 Abs. 2 Nr. 6).

 

Schulpflichtige Kinder und Jugendliche gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Sie müssen damit auch für das Singen ohne Maske – im Unterschied zu Erwachsenen – keinen PCR-Test vorweisen. Sie brauchen dort, wo die 3G-Regel gilt, lediglich ihren Schülerausweis vorzulegen.

 

Mit herzlichen Grüßen,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 26.07.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

aufgrund vieler Nachfragen in Bezug auf Chorproben, möchte ich folgenden Nachtrag zum Corona Update vom 26. Juli 2021 geben (vgl. § 13 Abs 2 Nr. 6 und Abs 4 Nr. 5):

 

Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz bis höchstens 35):

Proben im Freien:

  • ohne Negativtest
  • einfache Rückverfolgbarkeit muss sichergestellt sein
  • keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters

 

Proben im Innenbereich:

  • mit Negativtest
  • einfache Rückverfolgbarkeit muss sichergestellt sein
  • max. Teilnehmerzahl: bis zu 30 Personen, auch für Blasinstrumentalisten
  • Probe in ständig durchlüfteten Räumen; bei besonders großen Räumen, wie z.B. Kirchen, mit bis zu 50 Personen möglich

 

Eine Testpflicht für die Teilnahme an Chorproben besteht nicht für vollständig geimpfte oder genesene Personen. Geimpfte und Genesene stehen den Getesteten gleich (vgl. Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19  (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung - SchAusnahmV).

 

Für Chorproben im Innenbereich können vollständig geimpfte und genesene Personen nicht auf die Teilnehmerzahl angerechnet werden (siehe oben, max. Personenbegrenzung).

 

Mit der Bitte um Nachsicht für die nun versendete Korrektur, grüßt herzlich,

Dr. Klaus Winterkamp

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