Seelsorgeeinheit St. Christophorus/St. Johannes der Täufer
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Über uns

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 01.06.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Herren Pfarrer,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

das Land NRW hat am 28. Mai 2021 die Coronaschutzverordnung erneut aktualisiert.

Auf Grundlage des § 2 sind die mit der Staatskanzlei vereinbarten Regelungen der fünf NRW-Bistümer für die Gottesdienste bzw. für den grundrechtlich geschützten Bereich der Religionsausübung angepasst worden. Die aktuelle und derzeit gültige Fassung findet sich im Anhang.

 

Klargestellt worden ist in diesem Zusammenhang, dass bei Freiluftgottesdiensten – analog zu weltlichen Veranstaltungen im Freien – die Rückverfolgbarkeit entfällt. Das erleichtert die Feier von Gottesdiensten unter freiem Himmel und ist insbesondere für das Fronleichnamsfest hilfreich. Weiterhin müssen natürlich die Mindestabstände eingehalten werden. Auch besteht Maskenpflicht, wobei eine Alltagsmaske genügt, medizinische Masken sind nicht erforderlich.

 

Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel darf auch – allerdings mit Maske – gemeinsam gesungen werden. Dabei muss zwischen den Singenden ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden (§ 4 Abs. 1 Satz 2). Das gilt auch für Angehörige eines Hausstandes oder einer Wohn- und Lebensgemeinschaft. Der Abstand von Chören oder Blasorchestern zu den Teilnehmenden beträgt weiterhin 4 Meter. Ausdrücklich hebt die Coronaschutzverordnung NRW in § 18 Abs. 2 Satz 3 hervor, dass gemeinsames Singen den Teilnehmenden nur bei Veranstaltungen im Freien gestattet ist. Daher ist der Gemeindegesang im Innenbereich weiterhin (noch) nicht gestattet. Wir sind diesbezüglich mit der Staatskanzlei im Gespräch. Wenn sich etwas ändert, werde ich mich sofort melden. Bis dahin bitte ich herzlich darum, Anfragen nach dem Singen im Innenraum in die Warteschleife zu setzen...

Die Vorlage eines Negativtests ist weder bei Gottesdiensten im Innenraum noch im Außenbereich erforderlich.

 

Diese Hinweise gelten auch für die Abschlussgottesdienste von Schulen oder sonstigen Bildungseinrichtungen unter freiem Himmel.

 

Um es der Übersicht halber doch noch einmal klar zu machen, gilt für Chöre folgendes:

 

Inzidenzstufe 3 (7-Tage-Inzidenz über 50 bis 100):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben in geschlossenen Räumen nicht möglich

 

Inzidenzstufe 2 (7-Tage-Inzidenz ab 35,1 bis 50):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben im Innenbereich mit bis zu 20 Personen, Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit – auch für Blasinstrumentalisten – in ständig durchlüfteten Räumen

 

Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz bis höchstens 35):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben im Innenbereich mit bis zu 30 Personen, Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit – auch für Blasinstrumentalisten – in ständig durchlüfteten Räumen; bei besonders großen Räumen, wie z.B. Kirchen, mit bis zu 50 Personen

 

Unabhängig von diesen regelmäßigen Proben sind kurzfristige Proben für Chöre und Orchester unmittelbar vor dem Gottesdienst weiterhin möglich. Für alle Singenden gilt bei Proben wie bei Aufführungen ein Mindestabstand von 2 Metern untereinander und zur nächsten singenden Person.

 

Erneut weise ich darauf hin, dass die Kosten für die Selbsttests für alle Mitarbeitenden in den Pfarreien – einschließlich der Seelsorgerinnen und Seelsorger  – von den Pfarreien zu tragen sind.

 

Weiterhin sind derzeit außer den im letzten Update dargelegten Möglichkeiten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sowie der außerschulischen Bildung keine weiteren Angebote im Erwachsenenbereich möglich. Das gibt die Coronaschutzverordnung NRW derzeit nicht her. Dafür müssen wir uns noch etwas in Geduld üben.

 

Mit besten Wünschen für die Feier des Fronleichnamsfestes und herzlichen Grüßen,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 27.05.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

gestern ist die aktualisierte Coronaschutzverordnung des Landes NRW bekanntgegeben worden, die ab morgen, den 28. Mai 2021, in Kraft tritt. Die Systematik hat sich grundlegend geändert. Sie basiert nun auf der Einteilung verschiedener Inzidenzstufen:

 

Inzidenzstufe 1: 7-Tage-Inzidenz bis höchstens 35

Inzidenzstufe 2: 7-Tage-Inzidenz ab 35,1 bis 50

Inzidenzstufe 3: 7-Tage-Inzidenz über 50 bis 100

 

Außer für die Gottesdienste richten sich die Vorgaben in allen anderen uns betreffenden Bereichen, Themen und Fragen nach der jeweiligen Inzidenzstufe. Die für Gottesdienste einschlägigen Vorschriften finden sich nun in § 2. Danach gelten für die Feier der Gottesdienste weiterhin die mit der Staatskanzlei vereinbarten Regelungen. Sie sind nach wie vor gegenüber der Coronaschutzverordnung NRW vorrangig. Eingeschlossen sind darin neben den Gottesdiensten auch andere Versammlungen zur Religionsausübung – wie zum Beispiel Katechesen zur Erstkommunion- und Firmvorbereitung. Weiterhin ist in Gottesdiensten in Innenräumen eine medizinische Maske zu tragen (§ 5 Abs. 3 Nr. 5). Bei Freiluftgottesdiensten reicht eine Alltagsmaske. Der Gemeindegesang in Gottesdiensten unter freiem Himmel ist möglich. Dabei ist zwischen den Singenden ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten. Sowohl für Gottesdienste im Innen- wie im Außenbereich ist nach wie vor die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.

 

Was darüber hinaus musikalisch durch Chöre oder Blas- oder andere Instrumentalensembles möglich ist – sowohl im Innen- wie im Außenbereich, für Proben wie für Aufführungen – richtet sich jeweils nach der Inzidenzstufe. Dies im Einzelnen hier darzustellen, ist zu komplex. Daher verweise ich auf die Übersicht unter dem Stichwort „Kultur“ und „außerschulische Bildung“ in dem nachfolgenden Link:

www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw

 

Beerdigungen einschließlich der Trauerfeier auf dem Friedhof sind weiterhin ohne eine Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich (vgl. § 18 Abs. 2 Nr. 5).

 

Mit sinkender Inzidenz sind auch zahlreiche weitere Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit wie der außerschulischen Bildung zulässig – bis hin zu Ferienangeboten und Ferienfreizeiten. Die neue Coronaschutzverordnung NRW bietet eine verlässliche Grundlage zur Planung solcher Ferienmaßnahmen. Schon ab Inzidenzstufe 3 sind Kinder- und Jugendferienreisen einschließlich der gemeinsamen Anreise per Bus oder Bahn gestattet, wenn an ihnen höchstens 50 junge Menschen und Erwachsene teilnehmen, die über einen Negativtestnachweis verfügen. Über alle weiteren Möglichkeiten im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit sowie der außerschulischen Bildung informiert die Übersicht unter dem genannten Link. Darüber hinaus steht die Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene im BGV zur Beantwortung von Fragen gerne zur Verfügung.

 

Führungen sind in der Inzidenzstufe 2 für Gruppen mit bis zu zehn Personen und einfacher Rückverfolgbarkeit erlaubt. In der Inzidenzstufe 1 sind Führungen mit bis zu 20 Personen gestattet (vgl. § 13 Abs. 3 Nr. 2 und Abs. 4 Nr. 2).

 

In der Hoffnung, dass die Inzidenzzahlen sich weiterhin so entwickeln und der positive Verlauf anhält, grüßt mit besten Wünschen,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 17.05.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

sehr kurzfristig vor dem Pfingstfest darf ich noch über eine wesentliche Änderung der aktualisierten und ab morgen, dem 22. Mai 2021 gültigen Coronaschutzverordnung informieren, da sie für evtl. an den Feiertagen vorgesehene Freiluftgottesdienste von erheblicher Relevanz ist. Nach § 1 Abs. 3 der Coronaschutzverordnung ist der Gemeindegesang unter freiem Himmel ab sofort wieder möglich. Dafür muss allerdings nach § 2 Abs. 4 der Coronaschutzverordnung ein Mindestabstand von 2 Metern unter den Singenden und zu anderen Personen eingehalten werden. Ferner muss eine Maske getragen werden, wofür jedoch eine Alltagsmaske ausreicht. Es ist keine medizinische Maske erforderlich.

 

Der Gemeindegesang in Innenräumen ist zur Zeit noch nicht möglich. Ich hoffe jedoch darauf, dass wir mit sinkenden Inzidenzen auch in absehbarer Zeit im Innenraum werden singen können.

 

Zumindest ist die Wiederzulassung des Gemeindegesangs für Gottesdienste im Außenbereich eine freudige Entwicklung, die über das Pfingstfest hinaus insbesondere für die Feier von Fronleichnam hoffnungsvoll stimmt.

 

Zu entschuldigen bitte ich, dass dieses Update so knapp und nach Büroschluss kommt, doch ist die neue Coronaschutzverordnung auch soeben erst veröffentlicht worden.

 

Gegebenenfalls weise ich in der kommenden auf weitere relevante Veränderungen hin.

 

Frohe Pfingsten und alles Gute,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 17.05.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

seit Samstag, den 15. Mai 2021, ist die Coronaschutzverordnung NRW aktualisiert worden, die auch für uns in verschiedenen Bereichen Lockerungen und Veränderungen mit sich bringt.

 

Für die Feier der Gottesdienste ist der § 1 Abs. 3 unverändert geblieben. Wesentliche Veränderungen sind möglich aufgrund § 1a Abs. 4. Danach werden Vollgeimpfte und Genesene bei der Höchstzahl einer Veranstaltung nicht mitgezählt. Die Obergrenzen von teilnehmenden Personen können so überschritten werden. Folglich können über die Höchstzahl der im Gottesdienstraum zulässigen Personen hinaus Vollgeimpfte und Genesene zusätzlich teilnehmen. Sie müssen nicht in die Höchstzahl eingerechnet werden. Das gilt sowohl für Gottesdienste im Innen- wie im Außenbereich. Mir ist klar, dass diese Veränderung praktisch für die meisten und regulär stattfindenden Gottesdienste schwierig umsetzbar ist, da die Immunisierung durch Vollimpfung oder Genesung nachgewiesen werden muss. Es müsste also vor Beginn der Gottesdienste eine entsprechende Prüfung erfolgen. Doch ist diese Veränderung zumindest für Kasualien, insbesondere für Hochzeiten und Beerdigungen, durchaus durchführbar, wenn die Gästeliste, die auch für die Rückverfolgbarkeit hilfreich ist, Vollgeimpfte und Genesene gesondert ausweisen würde. Die Prüfung oder die Verantwortung für den Nachweis der Immunisierten könnte man dann in solchen Fällen den Einladenden (ggf. Brautpaar, Trauerfamilie) überlassen. Wenn es genügend freiwillig sich Engagierende gibt, wäre die entsprechende Prüfung natürlich auch vor Beginn der Gottesdienste möglich – und das nicht nur bei Kasualien. Auch für die möglicherweise geplanten Freiluftveranstaltungen zu Fronleichnam braucht es eine Prüfung der Nachweise von Immunisierten. Die Mindestabstände und die Maskenpflicht gelten weiterhin und das auch für Vollgeimpfte oder Genesene. Dennoch ermöglicht diese Veränderung gerade für Trauungen oder Beerdigungsgottesdienste, dass mehr Mitfeierende daran teilnehmen können. Sie könnte zudem ein Anreiz sein, den vorhandenen Platz in einem Gottesdienstraum ggf. noch effektiver zu nutzen.

 

Für die Planung von Freiluftgottesdiensten z.B. am Fronleichnamstag gilt – im Unterschied zum letzten Jahr –, dass auch für diese die einfache Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten ist. Entweder kann dies durch Voranmeldung oder durch die Nutzung der Luca-App oder durch Ausfüllen von Rückmeldeformularen geschehen. Würde man das Ausfüllen der Kontaktformulare zur Rückverfolgbarkeit beim Eintritt auf das „Gottesdienstgelände“ durchführen lassen, ließe es sich leicht mit der Prüfung der Nachweise von Immunisierten kombinieren. Bei Freiluftgottesdiensten sind nicht unbedingt medizinische Masken notwendig, es reicht das Tragen von Stoffmasken. Derzeit sind wir mit der Staatskanzlei im Gespräch, ob für Freiluftgottesdienste Lockerungen beim Gesangsverbot möglich wären.

 

Im Zusammenhang mit den Gottesdiensten weise ich auf folgende Veränderungen der Coronaschutzverordnung NRW hin:

  • Der musikalische Unterricht in Präsenz ist wieder in Innenräumen für Gruppen mit höchstens fünf, im Freien mit höchstens 20 jungen Menschen bis zum Alter von einschließlich 18 Jahren gestattet. (vgl. § 7 Abs. 1 Nr. 7)
  • Darüber hinaus sind Proben im Freien mit bestätigtem negativen Schnell- oder Selbsttest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Dafür gelten keine Beschränkungen der Teilnehmerzahl. (vgl. § 8 Abs. 1)

Liegt in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem Wert von 50 sind auch Konzerte wieder möglich. Die Teilnehmenden müssen dafür einen bestätigten negativen Schnell- oder Selbsttest vorweisen. Zudem ist die besondere Rückverfolgbarkeit gemäß § 4a Abs. 1 Satz 2 und 3 zu gewährleisten, die Vorschriften zum Mindestabstand sind einzuhalten. (vgl. § 8 Abs. 2a Satz 1)

Auch Proben in Innenräumen sind bei einer stabilen Inzidenz von unter 50 mit bestätigten negativen Schnell- oder Selbsttests und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit zulässig. Dafür gelten auch keine Beschränkungen für die Zahl der Teilnehmenden. (vgl. § 8 Abs. 2a Satz 2)

 

Wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt, sind auch begleitende Führungen in den Kirchenräumen wieder zulässig.

 

Im Bereich der außerschulischen Bildungsangebote sind in den Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe Angebote für Gruppen in Innenräumen von bis zu fünf, im Freien von bis zu 20 jungen Menschen bis zum Alter von 18 Jahren einschließlich zulässig. (vgl. § 7 Abs. 1a)

 

Daneben sind berufsbezogene Bildungsangebote wieder in Präsenz zulässig, wenn die 7-Tage-Inzidenz in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt stabil unter dem Wert von 50 liegt. Formen von Hybrid- und Wechselunterricht sollten jedoch weiter genutzt werden. (vgl. § 7 Abs. 1c)

 

Wichtig sind außerdem die Veränderungen unter der Überschrift „Veranstaltungen und Versammlungen“ in § 13.

Liegt in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem Wert von 50, gestattet § 13 Abs. 2a Satz 2 private Veranstaltungen mit höchstens 100 Gästen unter freiem Himmel und höchstens 50 Gästen in Innenräumen mit bestätigten negativen Schnell- oder Selbsttests. Damit sind also auch kleinere Trauungsfeste und Beerdigungskaffees wieder möglich.

Explizit weise ich darauf hin, dass dieser Paragraph nicht auf unsere Pfarreien, ihre Veranstaltungen oder Maßnahmen von Gruppen, Vereinen etc. einer Pfarrei anwendbar ist. Alle unsere Räume in Pfarr-, Jugendheimen, etc. sind keine privaten, sondern – im Sinne der Coronaschutzverordnung NRW – öffentliche Räume. Zudem ist die Pfarrei eine öffentlich-rechtliche Institution. Der Paragraph bezieht sich allein auf Veranstaltungen von privatem Charakter.

 

Ausdrücklich möchte ich noch auf die Pfingstaktion Renovabis hinweisen. Schon im letzten Jahr ist die Kollekte coronabedingt rückgängig gewesen. Gerne gebe ich darum die Bitte des Solidaritätswerkes für Mittel- und Osteuropa weiter, alles erdenklich Mögliche zu tun, dass auch in diesem Jahr wieder – trotz der Coronakrise – viele Spenden Renovabis zufließen.

 

Von Herzen wünsche ich Ihnen und Euch alles Gute und „geistreiche“ Pfingsttage,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 23.04.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

mit Datum von heute tritt das neue Infektionsschutzgesetz in Kraft. § 28b Abs. 4 IfSchG hält fest, dass Versammlungen, „die der Religionsausübung im Sinne des Artikels 4 des Grundgesetzes dienen“, nicht unter die Beschränkungen fallen.

Das heißt konkret: Es gelten weiterhin die mit der Staatskanzlei vereinbarten Regelungen und bekannten Bedingungen – auch in Gebieten, in denen der 7-Tage-Inzidenzwert den Schwellenwert von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen überschreitet. Eventuell können von den Kreisen oder kreisfreien Kommunen erlassene Allgemeinverfügungen Sonderregelungen enthalten, die ggf. auch die Gottesdienste betreffen. Mit der Staatskanzlei ist – wie schon mehrfach geschrieben – vereinbart, dass sich die entsprechenden Behörden in diesen Kreisen oder kreisfreien Kommunen zuvor mit den kirchlichen Verantwortlichen vor Ort in Kontakt setzen.

 

Eine neue Regelung betrifft allerdings die Beerdigungen. Sollte es in einem Kreis oder einer kreisfreien Kommune zur Überschreitung des Inzidenzwertes von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen kommen, ist die Anzahl der Teilnehmenden bei Beerdigungen auf 30 zu begrenzen. Dies gilt allerdings nur für die Beerdigung auf dem Friedhof selbst bzw. für eine entsprechende Trauerfeier in den Trauer- oder Friedhofshallen. Ein vorhergehender oder nachfolgender Trauergottesdienst oder ein Requiem in der Kirche unterliegt den üblichen Bestimmungen, die mit der Staatskanzlei vereinbart worden sind. Das heißt, dass an einem Beerdigungsgottesdienst in der Kirche ggf. mehr Mitfeiernde teilnehmen können als an der vorhergehenden oder nachfolgenden Beerdigung. Dies gilt – nochmals deutlich gesagt – allerdings nur für Kreise oder kreisfreie Kommunen, in denen der Inzidenzwert überschritten wird.

 

Dies mag kurz vor dem Wochenende genügen. Am Montag wird die neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW erscheinen, sodass auch in der kommenden Woche wieder ein Update anstehen wird. In diesem Zusammenhang werde ich dann noch einmal auf Schnelltests, auf die Arbeitsschutzverordnung, die Luca-App und längerfristige Planungen für die kommenden Wochen eingehen.

 

Ihnen und Euch ein gutes Wochenende und einen gesegneten Sonntag,

 

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 24.03.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

nach den Aufregungen des gestrigen und den Klarstellungen des heutigen Tages, nun das eigentlich schon früher angedachte Corona Update.

 

Zunächst mal gilt grundsätzlich, dass weiterhin die Feier von Gottesdiensten in Präsenz unter den bekannten und geltenden Rahmenbedingungen möglich ist. Persönlich habe ich den Eindruck, dass dies in unserem Bistum bisher immer in großer Verantwortung, unter Beachtung aller Vorgaben und Hygienekonzepte sowie des lokalen Infektionsverlaufes geschehen ist. Dafür danke ich allen Verantwortlichen vor Ort in den Pastoralteams, den pfarrlichen Gremien oder Krisenstäben sehr. Ich bin mir sicher, dass alle Beteiligten weiterhin ihrer Verantwortung nachkommen und unter Berücksichtigung der genannten Rahmenbedingungen und örtlichen Inzidenzen die richtigen Entscheidungen treffen. Weiterhin dürfen alle davon ausgehen, dass sie im Ringen um die richtigen Lösungen und für alle zu fällenden Entscheidungen mein volles Vertrauen und jede Rückendeckung haben, weil die Lage vor Ort am besten eingeschätzt und beurteilt werden kann.

 

Es ist damit zu rechnen, dass es lokal bei hohen Inzidenzen durch Allgemeinverfügungen der Kreise und kreisfreien Städte zu weiteren Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens kommen kann, wovon dann unter Umständen auch die Feier von Gottesdiensten betroffen sein könnte. Sofern das der Fall ist bitte ich darum, sich umgehend mit meinem Sekretariat in Verbindung zu setzen.

 

Unter den geltenden und bekannten Rahmenbedingungen können die Kar- und Ostergottesdienste in Präsenz gefeiert werden. Auf Prozessionen (sowie gemeinsame und öffentliche Kreuzwege) unter Beteiligung der Gottesdienstgemeinde sollte allerdings verzichtet werden, weil das Einhalten der Abstandsregeln nur schwerlich möglich ist. Prozessionen mit kleineren liturgischen Gruppen unter Beachtung der Abstandsregeln sind möglich. Das gilt sowohl für den Palmsonntag als auch für den Karfreitag und für den Einzug in die Kirche mit dem Osterlicht in der Osternacht.

 

Wie vielerorts bereits geregelt, empfiehlt sich ggf. eine gesonderte Anmeldeerfordernis seitens der Mitfeierenden für die Gottesdienste der Kar- und Ostertage, um alle Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten.

 

  • Palmsonntag:

Die Segnung der Palmzweige kann innerhalb der Messfeier wie üblich    erfolgen.

 

Gegen die Verwendung von Weihwasser für die Besprengung der Zweige spricht nichts, wenn – dazu haben wir uns bei einem namenhaften deutschen Virologen erkundigt – die Segnung des Wassers unter Benutzung einer medizinischen Maske und im entsprechenden Abstand erfolgt und Aspergill und Weihwassergefäß in sauberem Zustand sind. Das gilt entsprechend für die Besprengung der Gemeinde beim Taufgedächtnis in der Osternacht.

 

  • Gründonnerstag:

Die Fußwaschung ist möglich, wenn genügend Abstand zwischen den Teilnehmenden gewährleistet ist, der Zelebrant unter Tragen einer medizinischen Maske die Füße nur übergießt und die Teilnehmenden ihre Füße selbst trocknen. Anstelle der Fußwaschung können ggf. Zeugnisse caritativen Handelns seitens der Gemeinde während der Corona-Pandemie gegeben werden. Die Kommunion unter beiderlei Gestalten ist nicht möglich. Abendliche Anbetungs- oder „Ölbergstunden“ sind unter Einhaltung der bekannten Rahmenbedingungen durchführbar.

 

  • Karfreitag:

Wie im letzten Jahr bietet es sich an, unter den Großen Fürbitten eine besondere zur Coronapandemie aufzunehmen. Eine Vorlage ist angehängt.

Bei der Kreuzverehrung ist der Mindestabstand der Gläubigen zu gewährleisten. Eine Berührung des Kreuzes ist nicht gestattet. Alternativ verehren nur die Liturgen/Ministranten/Lektoren etc. oder einzelne Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde das Kreuz. Alternativ könnte das Kreuz auch durch die Reihen der Gläubigen getragen werden, die ihrerseits in den Bänken bleiben und beim Vorbeitragen das Kreuz durch eine Kniebeuge oder Verbeugung am Platz ehren.

 

  • Osternacht:

Die Bereitung der Osterkerze sollte nur im kleinen Rahmen mit möglichst wenigen Teilnehmenden rund um das Feuer erfolgen.  Das Weiterreichen des Osterlichtes ist unter den Gläubigen möglich. Die Segnung des Taufwassers und das Taufgedächtnis ist unter den oben schon genannten Bedingungen ebenfalls möglich. Auf das Eintauchen der Osterkerze in das Wasser sollte aus hygienischen Gründen ausnahmsweise verzichtet werden.

 

Über die Angebote zu Präsenzgottesdiensten hinaus, gibt es in zahlreichen Gemeinden viele kreative Alternativangebote – angefangen von Hausgottesdienstangeboten bis hin zu Ostergrüßen und -tüten.

Auch wenn die Bundeskanzlerin den Beschluss zur Osterruhe zurückgenommen hat, gebe ich die Bitte der Bundesregierung nach virtuellen Angeboten am Osterfest gerne weiter. Daher danke ich ebenfalls für alle Kreativität, die sich auch im digitalen und im Streaming-Angebot nach einem Jahr „Coronaerfahrung“ entwickelt hat.

 

In den letzten Wochen ist es bei alternativ entwickelten Angeboten in Präsenzform teilweise zu Missverständnissen mit den kommunal zuständigen Behörden gekommen. Es bleibt zu beachten, dass kulturelle Veranstaltungen (Konzerte etc.) derzeit auch in Kirchenräumen nicht gestattet sind. Es muss sich definitiv um eine gottesdienstliche Veranstaltung handeln. Im Rahmen eines Gottesdienstes sind musikalische oder künstlerische Vorträge möglich – wie es beispielsweise im Dom zu Münster im Rahmen der Geistlichen Themenabende jeden Mittwoch in der Österlichen Bußzeit geschieht. Natürlich ist neben der Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln für alle alternativen Gottesdienstangebote in Präsenz die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.

 

Da der Beschluss zur Osterruhe nun sowohl für den Gründonnerstag als auch für den Karsamstag zurückgenommen wurde, sind beide Tage arbeitsrechtlich als „normale“ Arbeitstage zu werten.

 

Mehrere Anfragen richteten sich in den letzten Wochen auf die Nutzung der Luca App. Dazu hängt eine Stellungnahme der „Arbeitsgruppe für Informationssicherheit der NRW Bistümer“ an.

 

Da die Coronaschutzverordnung für das Land NRW noch nicht aktualisiert wurde, könnte es sein, dass ich mich in den nächsten Tagen noch einmal melden muss.

 

Mit umso herzlicheren Grüßen,

Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 08.03.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

mit Datum vom 5. März 2021 hat das Land NRW eine neue Coronaschutzverordnung herausgegeben, die ab heute, den 8. März, in Kraft tritt und bis zum 28. März 2021 Gültigkeit hat.

 

Auf Folgendes möchte ich in diesem Zusammenhang aufmerksam machen:

 

  1. Die bisher gültigen Bestimmungen für die Feier von Gottesdiensten in Präsenz bleiben unverändert gültig. Wie schon im letzten Update geschrieben, können unter diesen Bedingungen auch die Feiern der Kar- und Ostertage geplant werden. Ich gehe derzeit nicht davon aus, dass sich an den für die Gottesdienste mit der Staatskanzlei getroffenen Vereinbarungen etwas ändert, wenn die Kreise oder kreisfreien Städte gem. § 16 (2) der Coronaschutzverordnung ab einer 7-Tages-Inzidenz von 100 möglicherweise weitergehende Schutzmaßnahmen anordnen würden. Sollte es dennoch vor Ort dazukommen, bitte ich jeweils um Rücksprache.

 

  1. Der Betrieb von Bibliotheken und Archiven ist nach § 6 unter der Beachtung der in den §§ 2-4a dargelegten Schutz-, Hygiene-, Abstands- und Rückverfolgbarkeits-Maßnahmen wieder möglich. Insofern ist auch der Betrieb der KÖBs wieder gestattet. Das Erfordernis der Kontaktnachverfolgung entfällt bei der bloßen Abholung bestellter oder automatisiert abholbarer Medien sowie deren Rückgabe.

 

  1. Auch für die musikalischen Angebote eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten:
  • Konzerte sind im Freien zulässig, wenn die Aufführenden einen Mindestabstand von 2 Metern einhalten und die Teilnehmenden der Veranstaltung aus ihrer Wohneinrichtung folgen (sog. Fensterkonzerte).
  • Der musikalische Unterricht in Präsenz ist für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern (Teilnehmerinnen und Teilnehmern) möglich.
  • Unabhängig davon sind – wie bisher auch – Proben von kleineren Chören oder Musikensembles zur Vorbereitung von Gottesdiensten weiterhin möglich.

 

4.  Im außerschulischen Bildungsbereich sind ab sofort wieder Nachhilfeangebote in Präsenz für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern zulässig.

Ebenso sind in Einrichtungen der Sozial- und Jugendhilfe – immer unter Beachtung der in den §§ 2-4a dargelegten Schutz-, Hygiene-, Abstands- und Rückverfolgbarkeits-Maßnahmen – Angebote für Gruppen von höchstens fünf Schülerinnen und Schülern und darüber hinaus im Freien für Gruppen von höchstens 20 Kindern bis zum Alter von 14 Jahren möglich.

 

Herzliche Grüße und alles Gute für Ihre und Eure Gesundheit,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 22.02.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

mit Datum vom 19. Februar 2021 ist erneut eine geänderte Coronaschutzverordnung NRW bekanntgegeben worden.

 

Wie schon bei der letzten Änderung vom 14. Februar 2021 sind auch diesmal für die Feier von Gottesdiensten keine Veränderungen mit der Aktualisierung verbunden. Das gilt auch für die Feier von Beerdigungen.

Auch für die kommenden Wochen einschließlich der Feier der Kar- und Ostertage ist mit Veränderungen der Coronaschutzverordnung NRW im Hinblick auf die Feier von Gottesdiensten oder der Vereinbarungen, die die nordrhein-westfälischen Bistümer mit der Landesregierung getroffen haben, weder in die eine noch in die andere Richtung zu rechnen. Daher können alle Gottesdienste für die Österliche Bußzeit, die Kar- und Ostertage unter den jetzigen Bedingungen geplant werden – egal, ob sie im Außen- oder im Innenbereich stattfinden.

 

Noch einmal weise ich darauf hin, dass die Bistümer NRW aus politischen Gründen auf die Feier von Gottesdiensten in Präsenz nicht generell verzichten. Die Entscheidung darüber, wie Gottesdienste vor Ort gefeiert werden, liegt in der Verantwortung der Pfarreien, Pastoralteams, der jeweiligen Gremien oder Krisenstäbe. Ich gehe davon aus, dass alle Verantwortlichen unter Beachtung der Inzidenzzahlen die unter den jeweiligen Gegebenheiten angemessenen Entscheidungen treffen.

 

Für die Planung der Gottesdienste weise ich besonders darauf hin, dass der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) seinen Mitgliedsländern für die Österliche Bußzeit jeweils einen Gedenktag zugeteilt hat, an dem der Verstorbenen der Corona-Pandemie gedacht werden soll. Für die Bundesrepublik ist das der Samstag dieser Woche, der 27. Februar 2021. Ich bitte herzlich darum, in den Gottesdiensten am 27. Februar 2021, insbesondere in den Vorabendmessen, dieses Anliegen aufzugreifen und der Verstorbenen zu gedenken, die im Zusammenhang mit Corona verstorben sind. Weltweit wird derzeit von mehr als 2,46 Mio. Toten ausgegangen, in Deutschland sind es inzwischen mehr als 67.900. Materialien, Gebetstexte, Gottesdienstvorlagen o.ä. gibt es für diesen Gedenktag keine.

 

Katechesen können nach der derzeitigen Fassung der Coronaschutzverordnung NRW nicht unter § 6 (außerschulische Bildungsangebote) subsumiert werden. Sie fallen unter § 1 Abs. 3 der Coronaschutzverordnung NRW und gelten als „andere Versammlungen zur Religionsausübung“. Elternabende gehören nicht zu den Katechesen.

Für die Planung und Durchführung aller Katechesen rate ich dennoch dringend zum Einhalten aller Hygiene-, Abstands- und sonstiger Vorschriften, die § 6 Abs. 3 für außerschulische Bildungsangebote vorschreibt (strikte Beachtung der Regelungen der § 2 bis 4 a, also Hygiene- und Infektionsschutzanforderungen, Masken- und Abstandspflicht sowie möglichst große Räumlichkeiten).

 

Auf nordrhein-westfälischer Ebene haben sich die Generalvikare darauf verständigt, dass die Seelsorgerinnen und Seelsorger in der „Sonderseelsorge“ (Krankenhaus, Notfall und Polizei) im Rahmen von Impfungen der Beschäftigten berücksichtigt werden können. Eine grundsätzliche Bevorzugung von Seelsorgerinnen und Seelsorgern bei den Impfungen halten die Generalvikare für kontraproduktiv.

Nach einer bundesweit durchgeführten Umfrage, ob und wenn ja, warum, Bischöfe oder Generalvikare bereits geimpft worden sein könnten, hat das Bistum Münster im Hinblick auf die Bistumsleitung klar formuliert, dass sich jeder dann wird impfen lassen, wenn er an der Reihe ist. Um unnötige mediale Aufmerksamkeit und Unverständnis in der Öffentlichkeit zu vermeiden, bitte ich bei möglichen Impfangeboten durch Einrichtungen in der Kranken-, Behinderten- oder Altenhilfe an Seelsorgerinnen und Seelsorger, die nicht direkt bei den genannten Einrichtungen ihren primären Einsatz wahrnehmen, um sorgfältige Würdigung, ob die in den genannten Einrichtungen tatsächlich erforderliche Seelsorge diese Impfung im Vergleich zur (eventuellen) eigenen Stellung in den Verantwortungsgremien der genannten Institutionen oder zur allgemeinen Stellung im pastoralen Dienst rechtfertigt.

 

Für die in diesen Tagen vor besonderen Herausforderungen stehenden Kitas und Schulen kommen jeweils gesonderte Hinweise aus den entsprechenden Fachabteilungen des BGVs.

 

Mit besten Wünschen für die Österliche Bußzeit und für Ihre und Eure Gesundheit, grüßt herzlich,

Dr. Klaus Winterkamp

Corona-Update des des Bischöflichen Generalvikariats vom 13.01.2021, Dr. Klaus Winterkamp

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Herren Pfarrer,

liebe Mitbrüder,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge,

liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

mit Datum vom 22. Januar 2021 ist die Coronaschutzverordnung des Landes aktualisiert worden. Sie gilt ab 25. Januar 2021 bis voraussichtlich 14. Februar 2021.

 

Folgende Änderungen sind von Bedeutung:

 

Ab 25. Januar 2021 besteht in den Gottesdiensten die Pflicht, FFP2- oder OP-Masken zu tragen (sog. medizinische Masken). Diese Verpflichtung gilt nur während der Gottesdienste, auch am Platz. Sie gilt nicht für den Besuch einer Kirche oder eines Gotteshauses außerhalb der Gottesdienstzeiten. Hier reicht weiterhin das Tragen einer sog. Alltagsmaske. Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch bei Beerdigungsgottesdiensten in Kirchen oder Trauerhallen oder anderen geschlossenen Räumen, nicht aber bei Beerdigungsgottesdiensten und den „eigentlichen“ Beerdigungen im Freien. Auch hier genügen die sog. Alltagsmasken.

 

Da es sein kann, dass es Personen gibt, die aus medizinischen Gründen auch keine sog. medizinische Maske tragen können, bitte ich – wie früher schon mal hinsichtlich der Alltagsmasken – herzlich und dringend darum, in solchen Fällen äußerst sensibel vorzugehen und diese Fragen vor oder nach einem Gottesdienst zu klären, aber bitte nicht während des Gottesdienstes!

 

Im Unterschied zum Update vom 8. Januar 2021 müssen die zuständigen Behörden nicht mehr allwöchentlich über die jeweilige Gottesdienstordnung im Einzelnen informiert werden. Es reicht bei den zuständigen Behörden die einmalige Information darüber, dass Gottesdienste in Präsenz gefeiert werden. Darum brauchen auch Kasualien, z. B. Beerdigungen, die kurzfristig gefeiert werden, bei den Behörden nicht eigens angezeigt werden. Die in der Coronaschutzverordnung (§ 1 Abs. 3) vorgesehene Regelung, Zusammenkünfte mit mehr als 10 Teilnehmenden spätestens zwei Werktage im Voraus anzuzeigen, gilt nur für solche Religionsgemeinschaften, die keine wie von uns mit der Staatskanzlei abgesprochenen Regelungen vorlegen können.

 

Alle anderen mit der Staatskanzlei abgesprochenen Rahmenbedingungen bleiben bestehen: Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit, Verzicht auf Gemeindegesang, Einhaltung des Mindestabstands.

 

In den Pfarrbüros besteht gem. § 3 Abs. 2a weiterhin nur die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske.

 

Mit besten Wünschen für die Gesundheit und herzlichen Grüßen,

Klaus Winterkamp

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